[Grief] German GEMA goes crayzee - totally OT but important nonetheless (German only)!!!

Angus Spottiswoode swindonbakery at gmail.com
Tue Jun 23 09:13:27 PDT 2009


And I thought Tickemaster was bad. That's a hell of a "convenience  
charge".
My sympathies too.

On Jun 23, 2009, at 5:50 AM, Grant Regnaert wrote:

> Wow....That is crazy. 600%, jeez! That is utterly insane! I feel for  
> all you music/concert goers, residing in Germany. -- Grant
>
> > Date: Tue, 23 Jun 2009 14:33:47 +0200
> > From: ZOS.K1A at web.de
> > To: grief at hollyfeld.org
> > Subject: [Grief] German GEMA goes crayzee - totally OT but  
> important	nonetheless (German only)!!!
> >
> > Liebe Freunde,
> >
> > aus gegebenem Anlass noch einmal zur Erinnerung: Gegen die
> > "Machenschaften" der GEMA angehen!
> >
> > Ich weiß, dass einige von Euch die Petition bereits mitgezeichnet
> > haben und wir auf einem guten Weg sind, aber noch ist nichts
> > vollbracht. Also wer noch nicht registriert ist, bitte gebt Euch  
> einen
> > Ruck - tut nicht weh und kostet auch kein Geld, zumindest noch
> > nicht... Bitte prüft auch noch mal ob Mutti, Vati, Oma, Opa, die  
> große
> > Schwester, die doofe Schwester, der große und der kleine Bruder, die
> > Tanten, Onkels, Nichten, Neffen, Basen, Blasen, Oheime und was sonst
> > noch so rumrennt mit an Bord sind - danke!
> >
> > Gruss
> >
> > Thomas aka Z1//
> >
> > (Shortened) English summary:
> > The German GEMA plans to raise concert fees about 600%!!! If you  
> don't announce a show to them they charge you 100% of the common  
> concert fee "for reseach work" no matter if it the show actually  
> happened or not. So doing shows will be very expensive, if not  
> unaffoardable for smaller venues and promotors. Also the way they'll  
> devide their profits shall be changed, very complex and dubious.  
> F.i. they only consider 25 stations only in ALL Germany, guess which  
> ones that will be?! This of course means all the money goes to teen  
> idol crap and volksmusik and the likes.
> >
> >
> > ---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
> > Dieses hier ist kein Newsletter, sondern eine wirklich große Bitte  
> an euch
> > alle an der folgenden Petition des Bundestages teilzunehmen:
> > https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517
> > Die Registrierung ist sicher und läßt sich innerhalb von 2 Minuten
> > bewerkstelligen. Die Datenschutzerklärung ist in Ordnung und zur  
> Zustimmung
> > braucht es dann nur noch einen einzigen Klick.
> > Es handelt sich um eine SEHR SEHR wichtige Petition, die ALLE  
> betrifft, die
> > Musik machen, Musik hören, gerne auf Konzerte gehen oder generell  
> einem
> > großen kulturell schadhaftem Mißstand in unserem Land entgegentreten
> > wollen: der Tantiemenverteilung der GEMA.
> > Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen,  
> wenn bis
> > zum 17.Juli 50000 Unterschriften gesammelt sind. Deshalb bitte ich  
> euch
> > alle diesen Aufruf an eure Freunde weiterzuleiten und möchte  
> insbesondere
> > Musiker, Blogbetreiber und Journalisten um die Bekanntmachung der  
> Petition
> > und zum Aufruf an der Teilnahme bitten.
> > Insbesondere geht es hierbei um die von der GEMA beabsichtige  
> Erhöhung der
> > Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Dies wird nicht nur den  
> Veranstaltern
> > schaden, manche, vor allem kleinere Konzerte unmöglich machen, die  
> Preise
> > für Veranstaltungen erhöhen, es ist auch nicht zum Nutzen der  
> Musiker (wie
> > man eigentlich erwarten könnte).
> > Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan, welcher u.a.  
> Radioairplays
> > (es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender ausgewertet),
> > Chartpositionierungen (die Erstellung der zur Auswertung kommenden  
> Charts
> > ist sehr fragwürdig), Unterscheidung zwischen E- und U-Musik (E ist
> > sogenannte ernste Musik, in erster Linie Klassik, U ist  
> Unterhaltungmusik)
> > beinhaltet, werden die von der GEMA eingenommenen Gelder nicht  
> direkt den
> > auftretenden Künstlern zugewiesen, sondern landen erst in einem ? 
> großen
> > Topf?. Da fast alle Independent-Artists weder auf Airplay, TV- 
> Sendungen,
> > oder Charterfolge, etc. verweisen können, werden die Einnahmen vor  
> allem
> > Majorlabel-Artists, Dieter Bohlen, Musikantenstadl und Co. zu Gute  
> kommen. Es
> > klingt abgedroschen, aber es handelt sich hier um die Realität!  
> Kleinere
> > und mittelgroße Künstler (also der größte Teil) werden von der  
> Erhöhung der
> > Gebühren in der GEMA-Sparte Livemusik kaum profitieren! Im  
> dreistelligen
> > Euro-Bereich eingenommene Gebühren können hier schnell zu einem  
> Centbetrag
> > zusammenschrumpfen.
> > Weitere Infos erfahrt ihr in der Petition selber.
> > Bitte nehmt euch die Zeit!
> >
> > Text der Petition
> > Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA  
> auf
> > ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und
> > Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der  
> GEMA
> > in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die
> > Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der
> > Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso- 
> Modalitäten
> > vorgenommen wird.
> > Begründung
> > Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn
> > geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die
> > GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften
> > sollen zu ihrem Recht kommen..
> > Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und
> > schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder  
> gerecht.
> > Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende
> > drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und
> > GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen
> > Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen  
> Kleinveranstalter
> > die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine
> > Konzerte mehr.
> > Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten,
> > hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der
> > GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
> > Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig
> > Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.
> > Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA  
> die
> > Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden,
> > was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein
> > Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte
> > Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne
> > vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke
> > aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.
> > All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
> > Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur- 
> Vernichter“.
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