[Grief] German GEMA goes crayzee - totally OT but important nonetheless (German only)!!!

Z1 // ZOS.K1A at web.de
Tue Jun 23 15:33:47 PDT 2009


Liebe Freunde,

aus gegebenem Anlass noch einmal zur Erinnerung: Gegen die
"Machenschaften" der GEMA angehen!

Ich weiß, dass einige von Euch die Petition bereits mitgezeichnet
haben und wir auf einem guten Weg sind, aber noch ist nichts
vollbracht. Also wer noch nicht registriert ist, bitte gebt Euch einen
Ruck - tut nicht weh und kostet auch kein Geld, zumindest noch
nicht... Bitte prüft auch noch mal ob Mutti, Vati, Oma, Opa, die große
Schwester, die doofe Schwester, der große und der kleine Bruder, die
Tanten, Onkels, Nichten, Neffen, Basen, Blasen, Oheime und was sonst
noch so rumrennt mit an Bord sind - danke!

Gruss

Thomas aka Z1//

(Shortened) English summary:
The German GEMA plans to raise concert fees about 600%!!! If you don't announce a show to them they charge you 100% of the common concert fee "for reseach work" no matter if it the show actually happened or not. So doing shows will be very expensive, if not unaffoardable for smaller venues and promotors. Also the way they'll devide their profits shall be changed, very complex and dubious. F.i. they only consider 25 stations only in ALL Germany, guess which ones that will be?! This of course means all the money goes to teen idol crap and volksmusik and the likes.


---------- Weitergeleitete Nachricht ----------
Dieses hier ist kein Newsletter, sondern eine wirklich große Bitte an euch
alle an der folgenden Petition des Bundestages teilzunehmen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517
Die Registrierung ist sicher und läßt sich innerhalb von 2 Minuten
bewerkstelligen. Die Datenschutzerklärung ist in Ordnung und zur Zustimmung
braucht es dann nur noch einen einzigen Klick.
Es handelt sich um eine SEHR SEHR wichtige Petition, die ALLE betrifft, die
Musik machen, Musik hören, gerne auf Konzerte gehen oder generell einem
großen kulturell schadhaftem Mißstand in unserem Land entgegentreten
wollen: der Tantiemenverteilung der GEMA.
Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen, wenn bis
zum 17.Juli 50000 Unterschriften gesammelt sind. Deshalb bitte ich euch
alle diesen Aufruf an eure Freunde weiterzuleiten und möchte insbesondere
Musiker, Blogbetreiber und Journalisten um die Bekanntmachung der Petition
und zum Aufruf an der Teilnahme bitten.
Insbesondere geht es hierbei um die von der GEMA beabsichtige Erhöhung der
Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Dies wird nicht nur den Veranstaltern
schaden, manche, vor allem kleinere Konzerte unmöglich machen, die Preise
für Veranstaltungen erhöhen, es ist auch nicht zum Nutzen der Musiker (wie
man eigentlich erwarten könnte).
Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan, welcher u.a. Radioairplays
(es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender ausgewertet),
Chartpositionierungen (die Erstellung der zur Auswertung kommenden Charts
ist sehr fragwürdig), Unterscheidung zwischen E- und U-Musik (E ist
sogenannte ernste Musik, in erster Linie Klassik, U ist Unterhaltungmusik)
beinhaltet, werden die von der GEMA eingenommenen Gelder nicht direkt den
auftretenden Künstlern zugewiesen, sondern landen erst in einem ?großen
Topf?. Da fast alle Independent-Artists weder auf Airplay, TV-Sendungen,
oder Charterfolge, etc. verweisen können, werden die Einnahmen vor allem
Majorlabel-Artists, Dieter Bohlen, Musikantenstadl und Co. zu Gute kommen. Es
klingt abgedroschen, aber es handelt sich hier um die Realität! Kleinere
und mittelgroße Künstler (also der größte Teil) werden von der Erhöhung der
Gebühren in der GEMA-Sparte Livemusik kaum profitieren! Im dreistelligen
Euro-Bereich eingenommene Gebühren können hier schnell zu einem Centbetrag
zusammenschrumpfen.
Weitere Infos erfahrt ihr in der Petition selber.
Bitte nehmt euch die Zeit!

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen
.dass das Handeln der GEMA auf
ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und
Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA
in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die
Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der
Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten
vorgenommen wird.
Begründung
Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn
geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die
GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften
sollen zu ihrem Recht kommen..
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und
schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.
Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende
drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und
GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen
Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter
die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine
Konzerte mehr.
Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten,
hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der
GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig
Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.
Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die
Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden,
was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein
Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte
Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne
vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke
aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.
All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.


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